Ein Jahr nach Eröffnung: Erste Schutzwohnung für Opfer von Arbeitsausbeutung zieht Bilanz
Seit einem Jahr hilft die bundesweit erste Schutzwohnung Betroffenen von Arbeitsausbeutung und Menschenhandel. Finanziert wird das Projekt vollständig vom Berliner Senat. Von Jessica Gummersbach.
Was richtig gut läuft: Seit nun einem Jahr gibt's in der Hauptstadt eine Schutzwohnung für Menschen, die Opfer von Arbeitsausbeutung oder Menschenhandel geworden sind. Es ist die erste bundesweit. Und das Konzept greift: „Seit der Eröffnung wurden insgesamt sieben Personen aufgenommen“, schreibt die Sozialverwaltung auf Checkpoint-Anfrage. „Aktuell werden sechs Betroffene in der Unterkunft betreut.“ Die Senatsverwaltung hatte das Projekt angestoßen und finanziert es vollständig, im ersten Jahr mit 450.000 Euro.