Germania-Pleite ließ Traum einer jungen Iranerin zerplatzen
Die Germania-Pleite am Beispiel von Zeynab: Die junge Iranerin hat sich als 450-Euro-Jobberin in einem Berliner Kreißsaal hochgearbeitet und kann im April ihre Hebammen-Ausbildung beginnen. Zuvor aber wollte sie noch mit ihrer kleinen Tochter zum ersten Mal nach 11 Jahren ihre Mutter in Teheran treffen, für das Ticket (780 Euro), einen Tag vor der Insolvenz gekauft, hatte sie lange gespart. Dann der Absturz - für manche Germania-Kunden platzte ein Urlaub, für Zeynab platzte ein Traum. In einer Mail an den Checkpoint schreibt ihre Mentorin: „Heute ist sie daran fast zerbrochen. Das Hebammenteam möchte gerne helfen, aber Hebammen sind selbst in der unteren Gehaltsklasse. Es ist so traurig und ich hoffe es gibt noch eine Idee, ihr diese Reise zu ermöglichen!“ Team Checkpoint legt zusammen – wenn Sie mithelfen wollen: checkpoint@tagesspiegel.de.