Wegner in Windhoek: Zwischen Vergangenheit und Gepäckproblemen
Wegner ist seit Mittwoch in Namibias Hauptstadt Windhoek, unter anderem mit Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson, Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel, IHK-Präsident Sebastian Stietzel und IHK-Hauptgeschäftsführerin Manja Schreiner. Anlass ist das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft – eine ganz besondere angesichts der Kolonialverbrechen, die Deutsche dort verübt haben. Ihm sei die Partnerschaft wichtig, sagte Wegner: „Ich hoffe, dass wir unsere Kontakte vertiefen können in diesen Tagen.“
Bisher läuft nicht alles glatt. Die Unterzeichnung eines Aktionsplans fiel kurzfristig aus, da sich damit erst noch das Windhoeker Stadtparlament befassen muss. Unterschreiben durfte Wegner dann aber im Gästebuch der Stadt. Das Programm ist straff, Zeit für Safari bleibt nicht. Unterwegs gab’s immerhin Affen und eine Giraffe zu sehen – die Wegner allerdings verpasste (aber zuhause gibt’s ja auch Kängurus und Wildschweinlöwen). Und: Einige Mitglieder der Delegation landeten ohne ihr Aufgabegepäck, darunter auch die Polizeipräsidentin. Beim Umstieg war es in Frankfurt geblieben. Für Wegner wichtig: „Es ist nicht die Schuld des BER.“