Giffey erklärt die neuen Regeln

Die Regierende Bürgermeisterin erklärte dabei das Aussetzen der Präsenzpflicht damit, dass es „eine Reihe von Eltern“ gebe, die in Sorge seien und selbst entscheiden wollen. Die geänderten Quarantäneregeln begründete Giffey damit, dass mit der hohen Inzidenz bei Omikron eine Kontaktnachverfolgung „nicht mehr zielführend“ sei: „Sonst müsste man die Entscheidung treffen, die ganze Klasse geht in Quarantäne. Weil ja in einem Raum gar nicht mehr gesichert werden kann, dass nur die Ansteckung bei dem unmittelbaren Sitznachbarn passiert ist.“

Ansonsten bleibe alles beim Alten, „das ganz normale Verfahren“ eben, wenn es ein positives Testergebnis gibt: „Da wird angerufen bei den Eltern, das Kind wird abgeholt, und selbstverständlich gelten die Quarantäneregeln. Da hat schon die Schule ein Interesse dran, und die Lehrerin sieht doch, ob Paulchen positiv war, und weiß dann, ok, der kann sich nach fünf Tagen freitesten, vorher hat der in der Schule nicht aufzutauchen.“

Alles klar? Mit Bienchen, Paulchen und Briefchen von der Freundin ist das ja auch alles nicht so schwer zu verstehen. Oder?