Sommerserie

Und damit kommen wir von der großen Politik zu unserer Berliner Sommer-Serie.
 
In Berlin um die Welt – Russland: Tolstoi, Dostojewski, Puschkin: Sie sind nur die bekanntesten drei Schriftsteller, die Russland hervorgebracht hat. Welche Literaten sonst noch in dem Land wirkten und wirken, findet man in der Puschkin-Bibliothek des Russischen Hauses der Kultur und Wissenschaft heraus. Ein Großsteil des über 20.000-teiligen Bücherbestandes ist auf Russisch, doch auch wer deutsche Übersetzungen sucht, wird fündig. Neben regelmäßigen Führungen gibt es auch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm. Am Freitag um 19 Uhr läuft zum Beispiel der Film „Kamtschatkabären. Der Lebensanfang“, der als Beobachtung der Schönheit der wilden Natur Russlands beworben wird. Mehr Infos gibt’s hier. Russische Einwohner in Berlin: 25.035 (Stand Ende Dezember 2018).

Sommerspaß – Teufelssee: Eine Wanderung samt Picknick auf dem Teufelsberg haben wir Ihnen an dieser Stelle bereits ans Herz gelegt – und möchten Ihnen den dortigen Teufelssee jetzt nicht vorenthalten! Eine Badestelle mit Liegewiese gibt es am südlichen Ufer des Sees, die Lage mitten im Wald macht die Anfahrt zwar weniger leicht als zu anderen stadtnahen Seen – dafür sind Schattenspender nie weit. Gut zu wissen: Hier gehen auch Nacktbader gerne schwimmen.

Sommersport – Kubb: ein Geschicklichkeitsspiel mit Holzklötzen, das auch als Wikingerschach bekannt ist. Meistens draußen gespielt, symbolisiert das Spiel eine Schlacht, in der zwei verfeindete Gruppen für ihren König kämpfen. Die Mannschaften bestehen aus drei bis maximal sechs Personen und versuchen, jeweils die Holzklötze (Klotz = Kubb) der Gegenpartei mit Wurfhölzern umzuwerfen oder zu „fällen“. Der König, der in der Mitte des Spielfelds steht, muss zuletzt getroffen werden. Wer zuerst alle Kubbs der Gegenpartei und den König getroffen hat, gewinnt das Spiel. Einen Verein gibt es in der Stadt auch, nämlich die Kubbfreunde Durstiges Holz Berlin. Und die Holzklötze kann man sogar im Tagesspiegel-Shop kaufen.

Jottwede - Verirren in Irrlandia: Der Mitmach-Park in Storkow (50 Autominuten entfernt) bietet sich für einen ganztägigen Familienausflug an: Denn nachdem sich die Kleinen im Robin-Hood-Höhenlabyrinth – Brandenburgs höchster Rutschenkonstruktion – und im zwei Hektar großen Maislabyrinth mehrstündig ausgetobt haben, winkt für die Großen ein entspannter Abend mit friedlich schlafendem Nachwuchs. Eintritt: 9/ 4,50 Euro, geöffnet täglich von 10 bis 18 Uhr.