BIM hält Vermögen nicht in Schuss

Vermögen kommt von vermögen, aber die Berliner Immobilienfirma BIM vermag es nicht in Schuss zu halten: Der Sanierungsstau im Portfolio des Landesunternehmens (Rathäuser, Polizeiwachen, Jugendzentren, Gerichte usw.) hat sich binnen zehn Jahren auf rund drei Milliarden Euro verzehnfacht. Nicht, dass die BIM nichts tun würde – sie tut nur zu wenig und ist beispielsweise immer noch damit beschäftigt, Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete herzurichten. Also muss anderes hintanstehen, sofern es überhaupt noch steht. Von 30 vakanten Stellen allein im Baubereich ist die Rede. Also stehen selbst Gebäude in bester Citylage jahrelang leer, während andere bei laufendem Betrieb weiter verrotten.