Polizeipräsidentin nimmt Stellung zu umstrittenen Unfall-Schilderungen
Nachdem der Tagesspiegel die Polizeimeldungen über Unfälle thematisiert hatte, die gefühlt oft aus Sicht des verständnisvollen Beifahrers formuliert waren („konnte nicht mehr bremsen“/ „übersah die Fußgängerin auf dem Zebrastreifen“), hatte sich auch Grünen-Innenpolitiker Benedikt Lux an die Polizeipräsidentin gewandt, weil ihn das Thema schon länger umtrieb.
Inzwischen hat Barbara Slowik geantwortet. Kernaussagen: Die Schilderung eines einzelnen Beteiligten oder Zeugen genüge nie als Basis für eine Meldung, möglichst konzentriere man sich auf „Sachbeweise“ – aber die geschilderte Wahrnehmung der Formulierungen durch manche Leute sei ein Grund, noch sensibler zu sein.