Große Klappe, nichts dahinter: Rückblick auf den Demo-Freitag
Kurzer Blick auf den Demo-Freitag: Große Klappe, nichts dahinter. Von den angemeldeten 17.000 Corona-Protestler:innen hat sich gerade einmal eine niedrige zweistellige Zahl nach Mitte begeben, wie die Polizei am Freitagnachmittag berichtet. Weitreichende Straßensperrungen gab es trotzdem, ab 10 Uhr ging auf der Straße des 17. Juni nichts mehr.
Wenige Meter weiter am Brandenburger Tor klebten sich währenddessen sage und schreibe vier Aktivist:innen der „Letzten Generation“ am Boden der Ebertstraße fest, rund um Kanzleramt und Bundestag kamen 15 weitere Klebende dazu (Ankündigung: „massive Blockaden“ im ganzen Stadtgebiet). Dass die Polizei die Klima-Aktivist:innen ausgerechnet mit Sonnenblumenöl abzulösen versuchte (aktuelles Hamsterprodukt Nr. 1!), bietet dabei Stoff für hochinteressante Verschwörungstheorien – Korrelation? Kausalität? Ein andermal.
Lautstarke Empörungsrufe der Berliner Opposition sind auch nach diesem Protest selbstverständlich nicht ausgeblieben. Beim schleichenden LKW-Korso für den Tankrabatt (CP vom Donnerstag) fielen diese übrigens noch zaghaft aus. Ein Mysterium! Apropos Spritpreis: Echte Checkpoint-Sparfüchse lösen ihr Dilemma mit einem BZ-Abo – denn das verbindet das Blatt in Schlitzohr-Manier ab sofort mit Tankgutscheinen. Manchmal muss man Opfer bringen.