Strategie für Bienen und andere Bestäuber
„Bienen fühlen sich wohl in Berlin - doch auch den Berliner Bienen macht das durch den Klimawandel zunehmende Auf und Ab der Temperaturen zu schaffen.“ So beginnt die Begründung des Koalitionsantrags „Strategie für Bienen und andere Bestäuber“, in dem der Senat dringend zu Hilfeleistungen aufgefordert wird (Drs. 18/0634). Allerdings ist nicht alles schlecht im Bienenstaat Berlin, wo das Projekt „Essbarer Bezirk“ immerhin dazu geführt hat, dass die eine oder andere Rathauskönigin schon jetzt „bei der Entwicklung von Parkpflegewerken auf die Bienenfreundlichkeit der Bäume und Blumen achtet.“ Das, so meint die Koalition, „sollte berlinweit Schule machen“. Gute Idee - mit den anderen Schulen, also denen für Kinder, lässt sich hier ja bekanntlich kein Staat machen.
Aber nicht nur Bezirke sollen „essbar“ werden, nein: Der Senat ist auch aufgefordert, „die Entwicklung Berlins zu einer essbaren Stadt“ voranzutreiben – so steht’s jedenfalls im nächsten Antrag, in dem es um „Urban Gardening“ geht (Drs. 18/0633). Persönlich hätte ich ja nichts dagegen, wenn gleich auch noch die trinkbare Stadt beschlossen würde, aber solange Bier nicht auf Bäumen wächst, ist das wohl sinnlos.