Berlins Jüdische Gemeinde ruft zum Tragen der Kippa auf
Unter dem Motto „Berlin trägt Kippa“ wird heute in der Stadt gegen Antisemitismus demonstriert – Ort der zentralen Kundgebung: vor dem Haus der Jüdischen Gemeinde in der Fasanenstraße (18 Uhr). Während der Zentralratspräsident Josef Schuster vor dem Tragen der Kippa warnt, ruft die Berliner Gemeinde genau dazu auf – als Zeichen der Solidarität und der Entschlossenheit, die Freiheit im öffentlichen Raum gegen ihre Feinde zu verteidigen. Unmittelbarer Anlass: Vor ein paar Tagen war ein Israeli am Helmholtzplatz wegen seiner Kippa von einem arabisch schreienden Mann mit einem Gürtel geschlagen worden, trotz vieler Zeugen hatte nur eine Frau das Opfer verteidigt.
Aber antisemitische Angriffe und Beleidigungen sind alltäglich geworden.