Warum es keine schnellen Öffnungen, sondern Perspektiven braucht

Das Warten, Kämpfen und Leiden ist erträglicher, wenn es einen Horizont gibt. Deswegen muss aus dem Notbetrieb ein kommunizierbarer Plan werden. Ein Kommentar. Von Julius Betschka

Warum es keine schnellen Öffnungen, sondern Perspektiven braucht
Foto: Dirk Sattler/Imago

die Inzidenz in Berlin sinkt. Wenn die Infektionszahlen weiter im selben Tempo abnehmen, könnte der Zielwert von 50 Neuinfektionen in sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern quasi „pünktlich” am 14. Februar erreicht werden – bis dahin gilt erstmal der Lockdown. Nach Checkpoint-Informationen arbeitet die Senatskanzlei gemeinsam mit dem Kanzleramt schon an Ausstiegsszenarien.