Potsdamer Brücke: Polizisten sollen Baustellenbusspur verteidigen

An der Potsdamer Brücke vor der Neuen Nationalgalerie stehen jetzt tatsächlich echte Polizisten wie mobile Poller, um die Baustellenbusspur zu verteidigen: tags vier, nachts zwei. Einer von ihnen erzählte mir bei meinem Solidaritätsbesuch sinngemäß, er komme sich vor wie ein Vollpfosten, weil es ja durchaus auch anderes zu tun gäbe. Strafzettel für die Autofahrer, die es trotz Verbots und Dutzender Unfälle weiter versuchen und erst an der physischen Präsenz der Beamten scheitern, würden nicht verteilt. Und von den Laternen raunt Christian Lindner mit Schwiegerhündchenblick: „Die Sicherheit muss besser organisiert sein als das Verbrechen.

Da Verkehrsregeln in Berlin nur noch mit permanenter Anwesenheit von Polizisten durchsetzbar sind und Geld keine Rolle zu spielen scheint: Welche Vorschrift oder welches Verbot wäre es Ihrer Meinung nach wert, rund um die Uhr mit Polizeipräsenz durchgesetzt zu werden? Ernstgemeinte Zuschriften bitte an checkpoint@tagesspiegel.deL’Etat, c’est vous!