Aktion Gefahrenmelder sammelt weitere Gefahrenstellen im Verkehr

Wo wir gerade bei Straßenbäumen, (Voll-)Pfosten und Sicherheit sind: Es rappelt nach wie vor in der Mailbox und auf Twitter, seit die Aktion Gefahrenmelder läuft. Oft geht es um gefährliche Falschparker, aber auch um dauerhafte Kreationen wie ganz aktuell in der Spandauer Straße, wo gerade die Breite des Radfahrstreifens halbiert wurde. Wir sammeln weiter, wobei es ausdrücklich nicht nur um vermurkste Radwege gehen soll, sondern auch um andere verkehrsplanerische Beihilfe zum Suizid. Wenn Sie was haben, twittern Sie es gern unter #Gefahrenmelder oder mailen Sie es an checkpoint@tagesspiegel.de, möglichst mit Foto und Ortsangabe.

Nach dem Unfalltod zweier Kinder hatte die Verkehrssenatorin erklärt, man werde „alles unternehmen, dass unsere Straßen sicherer werden“. Simple Warnsignale für alle Tram-Querungen (die 13-Jährige wurde an einer ungesicherten Passage von der Bahn erfasst) sowie getrennte Grünphasen für Rechtsabbieger und Geradeausverkehr von Radlern und Fußgängern (der Achtjährige wurde bei Grün von einem abbiegenden Lkw überrollt) fallen aber nicht unter Regine Günthers „alles“, wie die Verkehrsverwaltung gestern nach viertägiger Bedenkzeit mitteilte. Warum sie das so sieht und was das für nächste Woche zur Verabschiedung im Parlament avisierte Mobilitätsgesetz dazu sagt, erklären wir heute auf  Seite 2 im Tagesspiegel.