Not und Protest bei der Feuerwehr
Als Beamte stehen Feuerwehrleute dem Staat per se besonders nahe. Seit Ferienbeginn stehen sie ihm aus gegebenem Anlass direkt auf den Füßen – mit einer Mahnwache vor dem Roten Rathaus unter dem Motto „Berlin brennt“: Schon 27 Mal musste in diesem Jahr der „Ausnahmezustand Rettungsdienst“ ausgerufen werden, weil die Retter an die Kapazitätsgrenze gerieten. Dann steigen Kollegen von Drehleitern und Löschfahrzeugen auf die Rettungswagen um. Und hoffen, dass es nirgends brennt, während sie sich um Katzen auf Bäumen und Pickel an Pos kümmern müssen. Das Problem bestreitet immerhin niemand mehr. Aber Besserung ist erst in Sicht, wenn neue Leute ausgebildet sind. Bis dahin heißt es: Augen auf und durch.