Urteil zu Überfall in Späti
Heute soll das Urteil gegen mehrere Beteiligte an dem tödlichen Raubüberfall auf einen Wilmersdorfer Spätkauf im Herbst 2017 gesprochen werden. Auf der Anklagebank fehlen allerdings die Haupttäter, die den Sohn der Späti-Betreiberin erstochen haben sollen, als der seiner Mutter zu Hilfe eilte. Einer der Flüchtigen ist ein Kurde (Q: RBB), der schon als 14-Jähriger 60 Straftaten auf dem Kerbholz hatte und seit 2013 „vollziehbar ausreisepflichtig“ war. Mit simplen Tricks (Pass weg u.a.) konnte er hierbleiben. Die Mutter des 21-jährigen Opfers ist seit der Tat schwerstbehindert. Und das Verbrechen erinnert auf bedrückende Weise ans Schicksal der ermordeten Susanne Fontaine. Man wünschte (und könnte von den Behörden vielleicht sogar erwarten?), dergleichen käme nie, nie wieder vor.