Linke für engere Zusammenarbeit von Berlin und Brandenburg

Vor 25 Jahren scheiterte die Länderfusion (damals idiotischerweise „Länderehe“ genannt) u.a. an der Ankündigung des Berliner CDU-Fraktionschefs Klaus-Rüdiger Landowsky, in Brandenburg „die sozialistischen Wärmestuben auszufegen“, und zwar „mit eisernem Besen“ – so ließen sich die Leute beim Volksentscheid jedenfalls nicht hinterm Ofen hervorlocken, aller sonstigen Argumente zum Trotz. Spätere Versuche einer besseren politischen Abstimmung waren untauglich, gesetzeswidrig oder reine Symbolik. Doch jetzt starten die Fraktionschefs der Linken aus Berlin (Carsten Schatz) und Brandenburg (Sebastian Walter) eine neue Initiative: Sie schlagen vor, Themen wie Verkehr, Pendlerströme, Wohnen, Kitas, Schule und Wirtschaft auf der Ebene der Fachausschüsse miteinander zu verhandeln – und eine Regionalversammlung zu etablieren. Fehlt nur noch das gemeinsame Wappentier (Bär und Ader lassen sich bekanntlich schlecht paaren, siehe oben). Team Checkpoint schlägt deshalb eine lahme Ente vor.