Tausende Verwaltungsrechner noch immer ohne Windows 11
Ein Blick auf den Windows-11-Ladebalken der Landes-PCs: Bei der Umstellung auf das neue Betriebssystem macht Berlin zwar Fortschritte. Noch immer arbeiten jedoch tausende Verwaltungsrechner mit alter und teils unsicherer Technik. Zum 21. Januar waren von den 83.924 PCs im Dienst des Landes noch 10.881 mit Windows 10 ausgestattet, teilte ein Sprecher von Berlins Chief Digital Officer Martina Klement (CSU) dem Checkpoint auf Anfrage mit. Noch 3405 davon liefen mit kostenpflichtigen Windows-10-Lizenzen, wodurch sie noch immer Support erhalten. Auch 2000 Windows-10-Rechner im Bezirk Lichtenberg seien noch bis 12. Januar 2027 sicher. Unter den restlichen 5500 Computern befänden sich „zudem zahlreiche Rechner, die entweder nicht mehr genutzt oder aber in Kürze ausgemustert werden“. Bis Ende März soll das Problem gelöst sein.
Und wenn die Senatskanzlei damit durch ist, wäre es wohl mal an der Zeit, Rechnungen zu bezahlen. Seit Langem steckt das landeseigene IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ) in Finanznot und musste mehrfach Kredite aufnehmen. Dabei schulden Land und Bezirke dem Unternehmen 16 Millionen Euro, zeigt ein geheimer Bericht. Der mit knapp sechs Millionen Euro mit Abstand größte Schuldner: die Senatskanzlei, berichtet Tagesspiegel-Kollege Robert Kiesel.