Verfassungsschutz-Chef bittet um Versetzung
Trennungen können deutlich schneller gehen, wie sich gestern im AGH zeigte: Gleich nach der Sitzung des Ausschusses für Verfassungsschutz nahm dessen Chef Bernd Palenda seinen Schlapphut und bat um seine Versetzung. Anlass ist offenbar seine Verärgerung darüber, dass ihm die Innenverwaltung eine Kontrollgruppe mit „umfänglichem Auskunfts- und Akteneinsichtsrecht“ vor die Nase setzen will – als Konsequenz aus den bei der Aufarbeitung des NSU-Skandals gemachten Erfahrungen.