„Zukunftsweisende Stadtentwicklung“: Senat holt Internationale Bauausstellung nach Berlin
Die Internationale Bauausstellung soll von 2034-2037 in Berlin einkehren. Das zentrale Thema: die urbane Transformation der gebauten Stadt. Ein Blick in die Vorlage vom Bausenator. Von Anke Myrrhe.
Expo oder Olympia? IBA! Während über die ein oder andere Bewerbung noch gestritten wird, beschließt der Senat heute, die Internationale Bauausstellung 2034-2037 nach Berlin zu holen (dafür braucht es keinen externen Zuschlag). Die Vorlage von Bausenator Christian Gaebler (SPD) liegt dem Checkpoint exklusiv vor. Lesen wir doch mal rein:
+ „Vor dem Hintergrund der globalen und berlinspezifischen Herausforderungen befasst sich die geplante IBA Berlin 2034-37 mit der urbanen Transformation der gebauten Stadt.“
+ „Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg steht vor tiefgreifenden städtebaulichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen, die innovative Handlungsstrategien erfordern.“
+ „Die IBA Berlin 2034-37 wird Lösungsansätze für eine zukunftsweisende Stadtentwicklung im Kontext der beiden übergeordneten Transformationsbedarfe Klimaschutz und Klimaanpassung und Umgang mit städtischem Grund und Boden entwickeln.“
+ „Die IBA Berlin 2034-37 orientiert sich dabei an der Prämisse des Erhalts bestehender gebauter Strukturen und setzt verstärkt Projekte um, die Ertüchtigung, (Wieder-)Nutzbarmachung, Umnutzung und schonenden Umbau gegenüber Neu- oder Rückbau und Ersatzneubau zum Inhalt haben.“
+ „Reallabore und Modellprojekte verbinden Forschung und Praxis und schaffen übertragbare Modelle für Verwaltung und Planung.