1000 Euro Krisenprämie vom Senat?
1000 Euro steuerfrei vom Arbeitgeber, damit die Krise weniger wehtut: Dürfen sich darauf auch die 138.000 Menschen freuen, deren Chef Berlin heißt? Finanzsenator Stefan Evers (CDU) gibt sich samt Landesbörse erst einmal zugeknöpft. „Die Entscheidung vom Wochenende hat uns unvorbereitet erreicht“, sagte er. „Wir nehmen uns die Zeit, das auszuwerten und zu bewerten.“ Ein Sprecher seiner Verwaltung teilte ergänzend mit, dass die Verabredungen von CDU/CSU und SPD im Bund keinesfalls kostenneutral zu realisieren seien, sprich, richtig Geld kosten werden. Das Land Berlin befinde sich mit dem Bund und den anderen Ländern „im intensiven Austausch“.
Im einstigen Land der Frühaufsteher wird bei dem Thema schon mal abgewinkt: Sachsen-Anhalts wahlkämpfender Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) erklärte sinngemäß, dass ihm jeder Mitarbeiter lieb und teuer, aber mit 1000 Euro Prämie dann doch zu kostspielig sei. Auch Brandenburgs Landesbedienstetebrauchen sich wohl keine Hoffnung zu machen.