Der „Spiegel“ hält Müller für einen „Krisengewinner“
Als „Krisengewinner“ verkauft der „Spiegel“ den Regierenden Bürgermeister – der Beleg: Als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz hat Müller der Bundeskanzlerin widersprochen, die Schnupfenquarantäne verhindert und „ein kleines Wunder vollbracht: Die 16 Bundesländer handeln einheitlicher“. Heureka.
Unter Müllers Ägide verständigten sich die Länderchefs trotz aller Warnungen aus dem Kanzleramt erstens nur auf den „Lockdown light“, verlängerten diesen zweitens trotz steigender Infektionszahlen ohne Verschärfung, retteten sich drittens panisch in eine Kompression des Weihnachtsgeschäfts, schufen viertens einen Wirrwarr unterschiedlicher und kompliziertester Besuchs-, Übernachtungs- und Reiseregelungen zu den Festtagen und zettelten fünftens private Volkszählungen unterm Tannenbaum an.