Besser spät als nie: Berlin eröffnet sein weltweit drittes Auslandsbüro in Indien
In dieser Woche ist Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) erneut in Indien unterwegs, dieses Mal in der 13-Millionen-Stadt Bengaluru, dem Silicon Valley des Landes. Dort eröffnete sie Berlins drittes Auslandsbüro. Von Valentin Petri.
Erst im vergangenen Sommer war Franziska Giffey in Indien, in dieser Woche ist die SPD-Wirtschaftssenatorin wieder dort unterwegs: In der 13-Millionen-Einwohner-Stadt Bengaluru, die als Silicon Valley Indiens gilt, eröffnete sie ein neues Auslandsbüro. Es ist der dritte Standort nach Peking und New York. Damit will der Senat Firmen den Einstieg in den indischen Markt erleichtern und umgekehrt Investoren in die Hauptstadt locken.
Reichlich spät: Hamburg ist seit 2011 auf dem Subkontinent vertreten, das Ländle sogar mit zwei Büros. Bayern betreibt weltweit ganze 36 „Auslandsrepräsentanzen“, selbst Bremen liegt inzwischen vor Berlin. Jedes Bundesland verfolge seine eigene Strategie, betont die Wirtschaftsverwaltung auf Checkpoint-Anfrage. Ziel sei nicht, die bestehenden Auslandsvertretungen der Wirtschaft zu doppeln, sondern ein ergänzendes Angebot zu schaffen. Wir nehmen also, was übrig bleibt? Immerhin: „Planungen für die Einrichtung weiterer Auslandsbüros müssen Gegenstand kommender Haushaltsplanungen sein.“