Auch am Donnerstag schwere Unfälle in Berlin
Berlin ist nicht Bullerbü, Folge 56352: Gestern hat mein Kollege Stefan Jacobs hier über einen Unfall berichtet, bei dem eine 44-jährige Fußgängerin beim Überqueren der Zingster Straße angefahren wurde und jetzt mit lebensbedrohlichen Verletzungen auf der Intensivstation liegt. Leser D. R. fragt dazu: „Hat die Frau vor dem Überqueren der Straße nach links und rechts geschaut, so wie uns das früher von unseren Eltern immer beigebracht wurde? Ist das Auto plötzlich vom Himmel gefallen? Hat das Auto einen durchsichtigen Lack und konnte daher nicht erkannt werden?“ Abgesehen davon, dass die Polizei auf Nachfrage nichts Näheres zum Unfallhergang sagen konnte – klar: Wenn eine Person halbtot im Krankenhaus liegt, kann man natürlich fragen, ob sie vielleicht einfach zu blöd war. Oder man lässt es einfach.
Auch in diesem Checkpoint müssen wir schwere Unfälle vermelden: Auf dem Ku’damm ist am Mittwoch ein 50-jähriger betrunkener Autofahrer auf der Busspur über eine rote Ampel gerast. Dabei hat er das Auto einer Familie gerammt, das gegen einen Transporter geschleudert wurde. Vater, Mutter und Säugling kamen in ein Krankenhaus. In Rummelsburg ist am Donnerstagnachmittag ein 77-Jähriger beim Überqueren der Köpenicker Chaussee von einem Autofahrer angefahren worden, der ebenfalls mit überhöhter Geschwindigkeit über die Straße gebrettert war. Der 77-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert.