Welt-Aids-Tag: eine Millionen Opfer jährlich

Zum Welt-Aids-Tag morgen eine kleine Erinnerung daran, wie dünn das Eis ist, auf dem unser Humanismus dahinschlittert: Der damalige bayerische Staatssekretär und spätere Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler nannte die Erkrankten 1987 „Aussätzige“ und sprach über eine mögliche „Absonderung“ von „Risikogruppen“. Heute ist HIV mit Medikamenten behandelbar. Dennoch starben im vergangenen Jahr weltweit etwa eine Million Menschen an den Folgen der Infektion.