Gebäude der Senatsbauverwaltung in Wilmersdorf: Acht Millionen Euro für denkmalgerechte Sanierung von Fenstern
Am Stammsitz der Senatsbauverwaltung in Berlin-Wilmersdorf sorgen die Kosten der Sanierung der Fenster für Empörung. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf 160 Millionen Euro. Von Stefan Jacobs und Daniel Böldt.
Da soll noch mal einer sagen, Berlin achte nicht auf sein Äußeres. Am Stammsitz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gehen stolze 18 Millionen Euro „direkt auf die Umsetzung der denkmalgerechten Sanierung“ zurück, teilte die zuständige Berliner Immobilienmanagement GmbH dem CP mit. Gesamtkosten der Sanierung: 160 Millionen Euro.
Seit gut einem Jahr residiert die Verwaltung nun wieder im ersten Bürohochhaus West-Berlins in der Württembergischen Straße in Wilmersdorf. Die Mitarbeitenden sind größtenteils begeistert, auch wegen der für alle zugänglichen Dachterrasse. Wären da nur nicht die alten Kastendoppelfenster. Mitarbeiter berichten von Eiskristallbildung im Winter. Auch die fehlende Kippfunktion kommt nicht gut an.
Kosten der Unannehmlichkeit: acht Millionen Euro. So viel hat allein die denkmalgerechte Sanierung der Fenster verschlungen.