Wegner beim Neujahrsempfang der CDU Spandau: „Ich habe 60 Minuten Sport gemacht. Das ist so.“

Heimspiel für den Regierenden Bürgermeister: Wegner gab sich beim Neujahrsempfang der CDU versöhnlich. Zum Stromausfall sagte er, dass jeder Bezirk damit überfordert gewesen wäre. Von Margarethe Gallersdörfer und Jessica Gummersbach.

Wegner beim Neujahrsempfang der CDU Spandau: „Ich habe 60 Minuten Sport gemacht. Das ist so.“
Foto: dpa / Britta Pedersen

Und Wegner? Versicherte am Montagabend: „Seit drei Jahren arbeite ich eng mit der Innensenatorin zusammen. Das war so, das ist so und das wird so bleiben.“ Es lauschten die Gäste des Neujahrsempfangs der CDU Spandau in der Zitadelle, ein Heimspiel für den Regierenden Bürgermeister. Braven Applaus gab es für die Aussage „Ich habe 60 Minuten Sport gemacht. Das ist so.“ Auch das augenzwinkernde Märtyrertum ging gut über die Bühne: „Jetzt ist die Lage noch angespannt für einen Berliner. Aber mir ist lieber, wenn die Lage für einen Berliner angespannt ist als für 100.000.“ Wegner äußerte – in Abgrenzung zu Spranger – die Ansicht: „Mit so einer Großschadenslage wäre jeder einzelne Bezirk überfordert.“ Und gelobte, Krisenstrukturen besser aufzustellen.

Eindruck unseres Landespolitik-Chefs Christian Latz vor Ort: So richtig stinkig war niemand, aber den Start ins Wahlkampfjahr hätte auch Wegners Heimpublikum sich anders gewünscht. Apropos: „Was ich mir wünschen würde, wäre, wenn ich den Markus Söder zur Eröffnungsfeier ins Olympiastadion einladen kann“ – ächz. Vor der olympischen müsste Wegner erst mal seine eigene Flamme wiederfinden.