Streit um begrünten Mittelstreifen auf Karl-Marx-Allee

Die Weisung von Verkehrssenatorin Regine Günther, den Mittelstreifen der Karl-Marx-Allee zu begrünen, entwickelt sich zum Aufreger in der Koalition – und zum Präzedenzfall, wie ernst es den Beteiligten mit der ökologischen Wende ist. Kurzer Blick ins Archiv, Berliner Zeitung vom 24. April 2014: „Auf dem Mittelstreifen fallen Hunderte Parkplätze weg. Den bisher asphaltierten, zehn Meter breiten Mittelstreifen wollen die Planer (der von Michael Müller geführten Stadtentwicklungsverwaltung, Anm. des CP-Autors) mit Rasen begrünen.“ Nach Anwohnerprotesten wurde diese Entscheidung im März 2015 revidiert. Jetzt spricht Günther von einer „völlig neuen Lage“, was inhaltlich stimmt, aber bei R2G (konkret: 2xR gegen G) einen Streit ausgelöst hat, der nach der Senatssitzung auf Twitter in einer Art weitergeführt wurde, dass es dazu Popcorn auf Rezept geben müsste.