Im Bundesländer-Ranking ganz oben: Angst vor Wildunfällen in Berlin und Bremen besonders groß
Die Furcht vor Wildwechsel ist bei Berliner Autofahrern ziemlich groß. Unbegründet ist dies aber nicht: Es passieren tatsächlich auffallend viele Wildunfälle in der Hauptstadt. Von Stefan Jacobs.
Im Dschungel der Metropolen ist die Angst vor der Wildnis besonders ausgeprägt. Laut einer repräsentativen Befragung (Q: „Autoscout24“) fürchten sich 41 Prozent der Bremer Autofahrer vor Wildunfällen – bundesweite Spitze, mit deutlichem Abstand vor Schleswig-Holstein. In Berlin liegt die Fürchtequote bei knapp 25 Prozent; Platz 3 im Bundesvergleich. Hamburg (23%) liegt auf Platz sechs. Brandenburg, wo man doch eher damit rechnen würde, dass nicht nur der Auspuff röhrt, liegt auf Platz fünf.
Sind die Berliner etwa zu ängstlich? Oh nein: Auf CP-Anfrage berichtet die Polizei für die vergangenen vier Jahre von 363 bis 495 registrierten Wildunfällen. Demnach passiert rund ein Fünftel aller Wildunfälle bundesweit in Berlin. 2024 werden es womöglich noch mehr, denn bis Ende November waren es schon 492 Kollisionen.