Gastronomen unzufrieden mit Neustart
Berlins Wochenende hat nach Schnitzel, Spaghetti, Spargel und Alltag geschmeckt. Hauptsache, nicht mehr selbst kochen oder Lauwarmes bestellen! Hauptsache, wieder raus. Seit Freitag darf in und vor Berlins Restaurants wieder gegessen werden, doch noch sind nicht alle Regeln abgeschmeckt. Die erste Bilanz: Gehwege wurden von übermotivierten Gastronomen mit Tischen verstopft, Kellner vergaßen ihre Masken, in meiner Pizzeria verabschiedete der Chef Stammgäste mit Küsschen, vergaß aber, Kontaktdaten aufzunehmen. „Aus unserer Sicht war das Wochenende eine Katastrophe“, sagt der Vizepräsident des Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Berlin, Uwe Schild (Q: Morgenpost). Derart niedrige Umsätze hätten viele Betriebe noch nie gemacht, aus unternehmerischer Sicht wäre es schlauer gewesen, Cafés und Restaurants geschlossen zu lassen, so Schild. Prognose: Kommt Sonne, folgt Umsatz.