Vor Reparatur eines Rohrbruchs: Wasserbetriebe müssen 23 Behörden und Firmen informieren
Vor einigen Tagen berichteten wir von der Baustelle an der Ecke Levetzow- / Gotzkowskystraße in Moabit – nun erklären die Wasserbetriebe, wer vor der Reparatur involviert werden muss. Von Stefan Jacobs.
Nachdem wir hier über die „Wildwest-Baustelle“ an der Ecke Levetzow- / Gotzkowskystraße in Moabit berichtet hatten, an der Fußgänger und Radfahrer weder einen Weg noch eine funktionierende Ampel haben (CP von Freitag), haben die Wasserbetriebe das Malheur genauer erklärt: Auslöser für den momentanen Murks war ein Rohrbruch zu Weihnachten, nach dem erst mal abgesperrt werden musste. Dieses Provisorium soll in den nächsten Tagen zur regulären Baustelle mit weniger gefährlicher Verkehrsführung werden.
Um zu illustrieren, dass der Austausch des kaputten Rohrs nicht so einfach ist, wie man als Laie glauben könnte, haben die Wasserbetriebe die Liste der Stellen verraten, die für die Buddelei involviert werden müssen. Setzen Sie sich ruhig, es dauert ein bisschen. Also: Straßen- und Grünflächenamt im Bezirksamt Mitte (2 Abteilungen), Senatsverwaltung für Verkehr, BVG, Polizeipräsidium, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, IT-Dienstleistungszentrum des Landes, Feuerwehr, Stromnetz Berlin GmbH, NBB Netzgesellschaft (Gas), GB InfraSignal GmbH (Ampeln), Berliner Energie und Wärme GmbH (Fernwärme), BSR, Wall, Cito Networks, DNS-Net Internet Services, Telekom, NGN Fiber Network, 1&1 Versatel, Pyur, eu Networks, Vodafone (2 Unternehmensteile). Das waren 23.
Die gute Nachricht: 14 sogenannte Träger öffentlicher Belange wurden von der Software für in diesem Fall irrelevant befunden, darunter der Zoo sowie die Stern und Kreisschifffahrt. Allzu hoch stand das Wasser nach diesem Rohrbruch demnach nicht.