Franziska Giffey beim Checkpoint im Tipi

Im Tipi am Kanzleramt war gestern Abend ordentlich Stimmung – dank Franziska Giffey im Gespräch mit Lorenz Maroldt, begleitet von Checkpoint-Band und Fünfgängemenü (hörte ich). Giffeys Aussagen im Kern: Der Mietendeckel ist kurzfristig richtig, aber ersetzt perspektivisch nicht massiven Neubau. „Menschen, die das Auto nutzen wollen, sollen das auch können.“ Berlin will Giffey im „Giffey-Style“ angehen, also mit funktionierender Verwaltung und Fokus auf „Ordnung und Sauberkeit“. Das seien Kernbedürfnisse: „Es geht nicht, dass bestimmte Orte von Leuten okkupiert werden, die sich nicht an Regeln halten. Menschen, die sich Sicherheit nicht kaufen können, etwa durch eine Villa in Zehlendorf, müssen auch sicher leben können.“ Und die Fremdschämnummer ihres Sozius' Raed Saleh bei Kurt Krömer „war nicht der Glanzauftritt des Jahrhunderts“, aber „solche Sachen, die passieren. Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten.“