Klare Zustimmung zu Spitzenkandidatur von Giffey auch mit aberkanntem Titel

Die Transparenz-Initiative „FragDenStaat“ will beim Verwaltungsgericht die Herausgabe der Stellungnahme einklagen, die Franziska Giffey zur Verteidigung ihrer Arbeit gegen Plagiatsvorwürfe abgegeben hatte. In dem anwaltlichen Gutachten soll sich Giffey laut dem „Spiegel“ darauf berufen haben, dass ihre damalige Doktormutter ihr eine bestimmte Zitierweise vorgegeben habe. Demnach könne von Täuschung keine Rede sein. Allerdings lehnte die FU die Herausgabe des Gutachtens bisher ab, um die sich „FragDenStaat“-Projektleiter Arne Semsrott, Journalist und Lobby-Control-Vorstand, schon seit 2019 bemüht. Die gestern hier gestellte Frage, ob Giffey auch mit aberkanntem Doktortitel als Spitzenkandidatin der SPD fürs Rote Rathaus geeignet wäre, wurde knapp 3300 Mal beantwortet – zu 60 Prozent mit klarem Ja, zu 31 Prozent mit ebenso klarem Nein und zu neun Prozent unentschieden.