Kommt jetzt die „strategische Ankaufspolitik“? Berliner Senat will 5000 Vonovia-Wohnungen erwerben
Die schwarz-rote Koalition könnte erstmals mit ihrer versprochenen strategischen Ankaufspolitik Ernst machen. 5000 Lichtenberger Wohnungen sollen zu Landeseigentum werden. Von Margarethe Gallersdörfer und Teresa Roelcke.
Checkpoint-Leser wissen’s früher: Wir hören munkeln, dass Schwarz-Rot erstmals ernst machen will mit der im Koalitionsvertrag versprochenen „strategischen Ankaufspolitik“. 5000 Wohnungen der Vonovia, überwiegend gelegen in Lichtenberg, sollen gerüchteweise Landeseigentum werden. Kostenpunkt: 700 Millionen Euro. Haben wir gehört! Und hören vielleicht auch die Abgeordneten im Wohnausschuss heute Morgen. Wir erinnern uns: 2021 kaufte R2G schon einmal knapp 15.000 Wohnungen von Vonovia und Deutsche Wohnen, und erhöhte den Landesbestand damit auf 375.000. Schwarz-Rot hat da noch einiges vor: „Das Ziel ist es, die öffentlichen Wohnungsbestände perspektivisch auf 500.000 Wohnungen zu erhöhen und gemeinsam mit den rund 200.000 Wohnungen der Genossenschaften annähernd 50 Prozent der Berliner Mietwohnungen in das gemeinwohlorientierte Segment zu bringen.“