Geisterstunden in Berlin

dass Berlin „Tag und Nacht geöffnet“ hat, wie das Stadtmarketing früher versprach, ist schon längst nur noch eine sehnsüchtige Erinnerung. Aber dass mit der Ausgangssperre ab 22 Uhr echte Geisterstunden in Berlin beginnen, ist noch einmal eine neue Erfahrung (auf die wir gerne verzichtet hätten). Über die Sinnhaftigkeit dieses Punktes der „Bundesnotbremse“ wird aber nicht nur deshalb gerade vor allem zuhause diskutiert: Für Ende April sind die Nächte rekordverdächtig kalt – da fällt es selbst anarchischen Berlinern leicht, aufs Gassigehen zu verzichten (es sei denn, sie haben einen Hund).