Dauerfeuer gegen Margarete Koppers

Im Innenausschuss hat die Verwaltung am Montag wieder einmal erklärt, warum Polizeivizepräsidentin Margarete Koppers Generalstaatsanwältin werden konnte, obwohl sie wegen der Affäre um giftige Luft in Schießständen von ihrer neuen Behörde als Beschuldigte geführt wird. Innensenator Andreas Geisel äußerte sich in einer Erklärung empört über das Dauerfeuer der Opposition. Empört sind allerdings auch die teils unheilbar erkrankten Opfer: In einem Brief an Geisel beklagen sie, dass er „für Gespräche nicht zur Verfügung“ stehe. „Wir haben doch unsere Pflichten außerordentlich erfüllt“, schreibt ein ehemaliger SEK-Beamter im Namen mehrerer Betroffener. Ein Staatsdiener, der seinen Dienstherrn anfleht.