Sanierung von Schloss Bellevue erzeugt Kosten von mehreren hundert Millionen Euro

Schloss Bellevue eröffnet den Steuerzahlern keine schönen Aussichten: Weil der Dienstsitz des Bundespräsidenten saniert werden muss, sollen Frank-Walter Steinmeier und seine Verwaltung im Frühjahr 2026 in einen Ersatzbau zwischen Hauptbahnhof und Kanzleramt ziehen. Vor vier Jahren war das Bauprojekt mit 137 Millionen Euro kalkuliert, jetzt stehen 205 Millionen auf dem Preisschild. In ähnlicher Größenordnung sollen die Kosten für die Bellevue-Sanierung liegen. Laut Bundespräsidialamt ist der Neubau nötig, weil sich keine andere Immobilie gefunden habe, die „den sicherheitsbedingten Notwendigkeiten sowie den verfassungsrechtlich gebotenen Repräsentationsanforderungen“ gerecht werde. Pointe am Rande: Später soll u. a. der Bundesrechnungshof in den Neubau ziehen. Die ganze Geschichte gibt’s hier oder im E-Paper auf Seite B4.