Müller ist für die Frauenquote - und für sich
Michael Müller hat der „Zeit“ verraten, warum es ihn bei ohnehin schon 736 Abgeordneten nun auch noch im Bundestag braucht – seine Antwort: „Weil die anderen 735 Abgeordneten nicht Regierender Bürgermeister von Berlin waren.“ Na, das ist ja mal ein Argument – muss man auch erst drauf kommen. Chapeau!
Ansonsten erklärt Müller noch, dass er zwar heute für die Frauenquote ist („Ich war selbst dagegen. Und heute muss man eindeutig sagen: Ich habe mich damals geirrt“), es aber dennoch richtig findet, dass er und nicht Sawsan Chebli für den Bundestag kandidieren konnte: „Es ist ja nett, dass Sie mich ‚Boomer‘ nennen und nicht ‚alter weißer Mann‘ sagen. Aber ich sehe kein Problem. Es muss trotzdem erlaubt sein, als älterer Mann zu kandidieren. Das ist der ganz normale Wettbewerb.“