AfD-Fraktionschef Pazderski ätzt gegen eigene Partei

Interne Chatprotokolle enthüllen, was der Berliner AfD-Fraktionsvorsitzende Georg Pazderski von einfachen Mitgliedern und hohen Funktionären hält („Keine Kohle, keine Zähne, keine Bildung“). Die hochmütige Verachtung, die der Oberst a.D. sonst öffentlich gegenüber Menschen außerhalb seines Weltbilds, anderen Parteien, staatlichen Institutionen und Medien zeigt, trifft jetzt auch seine eigene Truppe. Nach der Landtagswahl in Brandenburg drängte sich Pazderski noch als Claqueur auf die Bühne und an die Seite des rechtsextremen Spitzenkandidaten Andreas Kalbitz, im vertraulichen Austausch mault er: „Ich habe nicht 41 Jahre diesem Land gedient, um jetzt mit Neonazis, die es in ihrem Leben zu nichts oder wenig gebracht haben, Seit’ an Seit’ zu marschieren.“ Und tut es doch, nachdem er ihnen den Weg bereitet hat. Die Pazderski-Protokolle, die auch offenbaren, wie der gescheiterte Kandidat hinter den Kulissen ein „Negative Campaigning“ gegen Parteichef Tino Chrupalla aufzieht, finden Sie hier (Abo).