Berliner Senat streicht der „Nummer gegen Kummer“ ab April das Geld
Abgesehen davon spart die schwarz-rote Koalition weiter an fast allem, was keinen Auspuff hat. Jetzt trifft es den Berliner Trägerverein des Kinder- und Jugendtelefons sowie des Elterntelefons, dem ab April die kompletten Mittel gestrichen wurden. Das geht aus einem Schreiben der Verwaltung ans Diakonische Werk hervor, über das CP-Kollege Daniel Böldt berichtet. Die Kürzungen bei der „Nummer gegen Kummer“ beschäftigen sogar die Bundespolitik, die einen Präzedenzfall mit Wirkung über Berlin hinaus befürchtet. Das Bundesfamilienministerium mahnt die Berliner Bildungsverwaltung, die Streichung der Gelder zurückzunehmen. Die Behörde von Katharina Günther-Wünsch (CDU) verweist dagegen auf angeblich reichlich vorhandene Alternativangebote – die aber aus Sicht von Diakonie-Direktorin Ursula Schoen gerade keine Alternativen sind, weil sie die Anonymität der Anrufenden nicht wahren.