Ist Berlin zu voll und zu laut? So blicken unsere Leser auf die Hauptstadt
Lärm, Müll, Autos – und trotzdem Liebe zur Stadt? Der Blick unserer Leser auf Berlin ist gespalten: Für manche ist die Stadt kaum noch auszuhalten, andere sehen gerade darin ihren Charakter. Von Robert Ide.
Ist Berlin zu voll, zu laut und überfordert von sich selbst? Das haben wir Sie, liebe Leserinnen und Leser, vergangene Woche gefragt. Hier ein paar Ihrer Antworten, die vielleicht zeigen, wie sich das Lebensgefühl vieler Menschen hier verändert hat:
Diana Henniges, die seit 25 Jahren in Moabit wohnt, schreibt: „Ich habe diese Stadt immer für ihr widerspenstiges Herz geliebt. Aber aus lässiger Großstadt ist vielerorts eine Zumutung geworden: Regeln gelten nur noch für die, die sich dumm genug anstellen, sich erwischen zu lassen, Baustellen scheinen zu überwintern, Gehwege werden zu Parkplätzen, und Sperrmüll gehört inzwischen zum Straßenbild wie die Laterne.