Frauenquote im Brandenburger Landtag sinkt

Als typisches Männeressen dürfte sich Schlachteplatte im Potsdamer Landtag bald noch größerer Beliebtheit erfreuen: Der Frauenanteil des Parlaments sinkt nach der Wahl von 39 auf 32 Prozent. Da hilft auch das Paritätsgesetz nicht, das nächstes Jahr in Kraft treten soll, weil es nur für Listen gilt, aber nicht für DirektkandidatInnen. Mit künftig 28 Frauen und 60 Männern rutscht Brandenburg im bundesweiten Vergleich vom vierten auf den achten Platz und landet gleich hinter dem Berliner Abgeordnetenhaus, das auf eine Frauenquote von 33 Prozent kommt. Den höchsten Frauenanteil hat Thüringen, den geringsten Baden-Württemberg.