Wie die Mini-Durchflüsse in Havel und Spree gemessen werden – und wie langsam das Wasser sich bewegt
Die Dürre ist so dramatisch, dass jetzt selbst in Berlins gestauten Gewässern manche Pegel sinken. Genauer steht das heute im Tagesspiegel; als Bonus gibt’s hier die Erklärung, wie die homöopathischen Durchflussmengen in Havel, Spree & Co. gemessen werden: im Ultraschalllaufzeit- oder -dopplerverfahren. Dabei reflektieren Partikel im Wasser ein ausgesandtes Signal. Die Bewegung des Wassers wird anhand der Differenz aus Hin- und Rückwegsignal (Laufzeitverfahren) oder durch die Veränderung der Reflexion (Dopplerverfahren, bekannt auch vom „Tatütata“ vorbeifahrender Einsatzwagen) erkannt. Das funktioniert laut Umweltverwaltung nicht nur bei minimaler Fließgeschwindigkeit (typisch für die sommerliche Stadtspree sind 1-5 cm pro Sekunde) zuverlässig, sondern auch bei umgekehrter Fließrichtung wie zurzeit in der Müggelspree.