Polizeigewerkschaft fordert, Berliner Parks nachts zu schließen gegen illegale Partys

In den lauen Nächten steppt in Berliner Parks der Bär – und manches Rindvieh, weshalb die Parkordnung an den Wochenenden von der Polizei durchgesetzt werden muss. Die Gewerkschaft GdP fordert, die Grünanlagen bewachen zu lassen und einzuzäunen, um Lärm und Vermüllung unter Kontrolle zu bringen, SPD-Mann Tom Schreiber will den besonders betroffenen James-Simon-Park per Pilotprojekt 22 Uhr verrammeln. Wer nachts zuschließen will, muss abends die Leute rausscheuchen, gibt Neuköllns BzBM Martin Hikel (SPD) zu bedenken und signalisiert, dass er sich das bei der unübersichtlichen – und schwer gebeutelten – Hasenheide kaum vorstellen könne. Das durch die geschlossenen Clubs verschärfte Problem hatte sich bereits im vergangenen Sommer gezeigt; auch die Ratlosigkeit der Bezirke ist noch dieselbe wie 2020. Neu ist, dass auch auf dem umzäunten Tempelhofer Feld ein Abendprogramm tobt, das Unbeteiligte eher Randale als Party nennen würden.