Mario Czaja sieht Berliner CDU mit Wegner auf gefährlichem Rechtskurs
Seit die Thüringer Parteifreunde sich für Maaßen statt Mitte entschieden haben, wird es auch in der Berliner CDU ungemütlich. Erst trat Ex-Fraktionschef Nicolas Zimmer nach 33 Jahren Parteimitgliedschaft wegen Entfremdung aus, jetzt geht Ex-Gesundheitssenator Mario Czaja – in der Mahlsdorfer Diaspora 2016 mit 47% direkt gewählt – den Landeschef an: „Kai Wegner ist aus meiner Sicht dichter an den Positionen von Hans-Georg Maaßen als an denen von Angela Merkel und Armin Laschet“, sagte Czaja meinem Kollegen Hannes Heine. „In einer Großstadt wird das zum Problem.“ Generalsekretär Stefan Evers konterte: „Vielleicht wüsste er (Czaja) besser, wovon er spricht, wenn er sich in den letzten Jahren häufiger im Abgeordnetenhaus hätte sehen lassen oder sich inhaltlich in die CDU eingebracht hätte.“ Wie geschickt diese Replik auf den in den Impfzentren gerade sehr präsenten DRK-Präsidenten Czaja ist, wird sich erweisen.