Fragen an Naomi Fearn
Tag für Tag aufs Neue bereichert Naomi Fearn den Checkpoint mit Ideen und schenkt Berlin seit nun fast 2000 Folgen ihr Comic „Berliner Schnuppen“. Zum Jubiläum dürfen Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Künstlerin alles fragen, was Sie schon immer von ihr wissen wollten. Hier geht es zu den nächsten Antworten:
Wie schaffen Sie es, selbst den absurdesten Verhältnissen immer noch eine Prise Humor abzugewinnen und das in drei Bilder zu packen? (Silke Hartmann)
Der Vorteil an absurden Verhältnissen ist ja, dass sich da die Idee oft von selbst schreibt. Manchmal muss man gar nichts mehr dazu erfinden, den Zustand zu beschreiben reicht schon, da ist Berlin sehr großzügig.
Woher bekommen Sie die Ideen und wie fällt Ihnen immer ein witziger Dreh ein? (Brigitte Sittinger)
Am meisten Spaß macht es, wenn es gelingt, zwei Themen zu verknüpfen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben, so wie diese Woche zum Beispiel die Verwaltungsreform und den Winterdienst. Sich die Frage zu stellen, wenn man das Eine auf das Andere anwendet, was käme dabei heraus? Gut ist auch die Frage: Was könnte die menschlichste und gleichzeitig unpraktischste Lösung sein?
Wie schaffen Sie es bloß, sich diesen gleichmütigen Blick in dieser Arbeit zu bewahren? (Anja Kubath)
Atemübungen. Da geht es vielen in dieser Stadt sicher ähnlich.
Ja.