Jahrestag des Mordes an Hatun Aynur Sürücü: Berlin erinnert und baut Schutzangebote aus
Themenwechsel: Anfang der 2000er entschied Hatun Aynur Sürücü, selbstbestimmt zu leben. Sie verließ ihren Mann in Istanbul, zog in ihre Heimatstadt Berlin, legte das Kopftuch ab, machte eine Ausbildung zur Elektroinstallateurin und lebte mit ihrem fünfjährigen Sohn Can in Tempelhof. Bis ihr jüngster Bruder sie an einer Bushaltestelle mit drei Schüssen in den Kopf ermordete, um eine angebliche Familienehre zu verteidigen.