Abrechnung mit dem Senat: „Club der lahmen Enten“
Ulrich Zawatka-Gerlach, seit Jahrzehnten landespolitischer Korrespondent des Tagesspiegels, rechnet ab mit dem amtierenden Senat („Club der lahmen Enten“). Ausschnitte aus seiner Analyse:
„Müller, Kalayci und Scheeres, die dem Senat seit 2011 angehören, haben ihre Schwächen im Lauf ihrer politischen Karriere den Bürgern ziemlich deutlich offenbart.“
„Finanzsenator Matthias Kollatz wird von führenden Genossen in der SPD-Abgeordnetenhausfraktion inzwischen so systematisch gemobbt, dass nicht davon auszugehen ist, dass er nach der Wahl bleibt.“
„Die Linken-Politikerin und ehemalige Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher galt schon lange als angezählt. Dass sie jetzt nicht über ihre umstrittene Bau- und Planungsphilosophie, sondern über einen dummen persönlichen Fehler stolperte, ist persönlich gesehen tragisch.“
„Dagegen sitzt die Grünen-Verkehrssenatorin Regine Günther, die von vornherein nicht regieren und administrieren konnte, immer noch fest im Sattel. Gleiches gilt für den selbstverliebten Justiz- und Verbraucherschutzsenator Dirk Behrendt, der im Amt vor allem seine Hobbys pflegt.“
Das Fazit der Bilanz ein gutes Jahr vor der nächsten Wahl: „Rational lässt sich das kaum erklären.“