Müller steigt in IAA-Werbung ein, Günther aus Autoverkehr aus

Während der Regiermeister an seiner Präsentation für die IAA-Bewerbung feilt, verkündet die Verkehrssenatorin die nächsten Deadlines: 2030 soll die City für Verbrenner gesperrt werden, 2035 die gesamte Stadt (CP-Leser wussten’s ja als Erste schon Montagfrüh). Die Koalitionspartner finden das Vorhaben richtig, aber den Zeitplan angesichts der suboptimalen Alternativen zu ambitioniert, die vom RBB (zweckmäßigerweise an einer Tankstelle befragten) Bürger bekloppt. FDP-Chef Sebastian Czaja war so echauffiert, dass er sich in seinem Statement mehrfach vertippte: Statt der Verbote müssten der ÖPNV ausgebaut und „eine bessere städtebaulichen Durchlüftung vorangerieben werden“. Wenn ich die 90er-Jahre-Mühlen sehe, mit denen das Bezirksamt meines Vertrauens bis heute durch die Gegend dieselt, fürchte ich, dass noch ein paar andere Dinge vorangerieben werden müssten. Verschwörungstheoretisch hat auch die Anmerkung eines CP-Lesers, dass Tesla gerade den Giga-Kaufvertrag unterschrieben hat, ihren Reiz.