„Das verlorene Haus“ – Teil 2

„Erzähl mal weiter“ – gemeinsam mit Berliner AutorInnen und Ihnen wollen wir während der Sommerferien jede Woche eine Fortsetzungsgeschichte schaffen. Den Auftakt machte gestern Wladimir Kaminer (hier zu lesen). In dieser Ausgabe folgt Teil zwei.

Das verlorene Haus
Von Wladimir Kaminer und (heute) Thomas Kletschke

Das Haus gehörte natürlich zur Risikogruppe, schon über 100 Jahre alt und mit Vorerkrankungen, es wurde bereits im XIX. Jahrhundert... zu einem Treffpunkt der „Irgendwas-mit-Medien“-Bohème dieser Stadt. Die hing schon damals ganz entspannt vor den Türen des „Coloseums“ herum, ein Opium-Pfeifchen in der einen und ein Schultheiss in der anderen Hand – Spätis gab es damals ja noch nicht. Man tauschte Neuigkeiten aus, und vielleicht auch Ersatzteile für kaputte Wasserpfeifen. Die Vorstellungen in dem Prachtbau waren damals schon mehr Beiwerk. Jetzt, wo das Colosseum nicht mehr ist, werden sie in die Redaktionsstuben strömen, die Ärmel hochgekrempelt. Erst mal einen Nachruf schreiben...

Und jetzt sind Sie gefragt – Wie soll es weitergehen? Schicken Sie uns Ihre Fortsetzung (maximal 600 Zeichen) bis spätestens heute um 16 Uhr an checkpoint@tagesspiegel.de. Die beste Idee veröffentlichen wir morgen im Newsletter (kostenlose Anmeldung hier). Und die gesamte Geschichte (deren Ende wiederum Wladimir Kaminer am Freitag schreiben wird) lesen Sie am Wochenende im Tagesspiegel und auf Tagesspiegel.de.