Zustand des U-Bahnhof Schloßstraße: BVG nennt Denkmalschutz als Grund für verzögerte Sanierung

Die U-Bahn-Station Schloßstraße gehört bei den Checkpoint-Leserinnen und -Lesern zu den Flop-Bahnhöfen in der Hauptstadt. Die Sanierung geht nur schleppend voran. Der Grund: Denkmalschutz, wie BVG-Sprecher Nils Kremmin erklärt. Von Daniel Böldt und Christoph Papenhausen.

Zustand des U-Bahnhof Schloßstraße: BVG nennt Denkmalschutz als Grund für verzögerte Sanierung
Foto: Imago / Sabine Gudath

Wir bleiben immer noch bei der BVG, die wir gestern mit den Bahnhofs-Tops und -Flops der Checkpoint-Community konfrontiert haben. Das Verkehrsunternehmen legte erst einmal ein Bekenntnis ab: „Wir sind stolz auf jeden einzelnen Bahnhof“, schreibt uns Sprecher Nils Kremmin. Natürlich – genauso wie sich die BVG-Mitarbeitenden bestimmt auch alle gleich gern haben.

Zum absoluten Flop-U-Bahnhof Schloßstraße hatte die BVG dann aber doch eine Entschuldigung parat und bestätigte zugleich die Vorahnung eines Checkpoint-Lesers: „Steht wegen besonderer Hässlichkeit unter Denkmalschutz“, hieß es in einer anonymen Mail.

Das ist näher an der Wahrheit als gedacht: „Die Sanierungsarbeiten am U-Bahnhof Schloßstraße sind eine besondere Herausforderung, da der Bahnhof während der bereits laufenden Betonsanierung unter Schutz gestellt wurde“, erklärt Sprecher Kremmin. „Alle weiteren Schritte mussten denkmalgerecht umgeplant werden. Hier laufen die letzten Absprachen mit allen Behörden, bevor es mit dem Bau weitergeht.“